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Barbara Schneider-Kempf
Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Jg. 1954; im Anschluss an das Studium der Architektur in Mainz, der TU Hannover sowie der RWTH Aachen und der Diplomprüfung 1981 folgte ein achtmonatiger Studienaufenthalt an der University of California in Los Angeles (UCLA). Von 1982 bis 1984 absolvierte sie ein Bibliotheksreferendariat an der UB Kaiserslautern sowie in Köln. Anschließend war Schneider-Kempf vier Jahre als Fachreferentin für Architektur und Bauingenieurswesen an der UB/TIB Hannover tätig und von 1988 bis 1992 Leiterin mehrerer Dezernate (Wissenschaftliche Dienste, Allg. Verwaltung, IT) an der Universitätsbibliothek Duisburg. An der neu gegründeten Universitätsbibliothek Potsdam war sie von 1992 bis März 2002 Direktorin, bis sie im April 2002 Ständige Vertreterin des Generaldirektors der Staatsbibliothek zu Berlin und 2003 Kommissarische Generaldirektorin wurde. Seit Januar 2004 ist Barbara Schneider-Kempf Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin.

Gremienarbeit:
Zu ihrer Gremienarbeit gehören u. a. der Vorsitz in der Baukommission des deutschen Bibliotheksinstituts (1991–1996) und der Vorsitz im Bibliotheksausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2000–2002). Von 1997 bis 2001 war sie Mitglied im Standing Commitee der International Federation of Library Associations (IFLA) für Library Buildings and Equipment, sie ist Mitglied im Beirat Der Deutschen Bibliothek sowie seit 2002 in der Verbundleitung des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes GBV. Im Okt. 2005 übernahm Schneider-Kempf den stellvertretenden Vorsitz von vascoda e.V.

Publikationen:
Schneider-Kempf sie Mitherausgeberin der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB) sowie korrespondierendes Mitglied im Redaktionsbeirat von B.I.T.online, Zeitschrift für Bibliothek, Information und Technologie.