Die ZEIT unterhält seit ihrer Entstehung ein konventionelles Archiv aller produzierten Ausgaben zu Dokumentations- und Recherchezwecken. Seit der Umstellung auf digitale Produktionsprozesse Anfang der neunziger Jahre wurden auch Anstrengungen zur alternativen Sicherung des Bestandes unternommen, zunächst als Mikrofiches, später auf der Basis von Textdatenbanken.
Seit Anfang 2000 wurde eine Lösung konzipiert, die sowohl den Erhalt der gedruckten Anmutung als auch die effiziente Aufbereitung der Inhalte erlaubt: ein digitales Archiv mit Vollbild(TIFF)-, PDF- und XML-Instanzen der einzelnen Seiten bzw. Artikel. Dieses Archiv dient in erster Linie der Bestandssicherung. Einmal entstanden zeigte sich, dass eine vielfältige Nachverwertung der Inhalte, wie z.B. das ZEIT-Lexikon, möglich wurde.
Für den Internetauftritt wurde ein Archiv-System entwickelt, dass die Recherche in allen Ausgaben der ZEIT seit 1946 erlaubt.